Seniorin liegt im Krankenhaus

Was geschieht mit Ihrer Spende ?

Kurzfristig erreichte uns ein Anruf einer Psychologin im Krankenhaus mit der Bitte eine ältere Dame zu besuchen, die durch ihre Erblindung schwer depressiv geworden ist. Selbstverständlich sind wir sofort zu ihr gefahren. Die Dame lag mit zusammengekauert im Krankenbett und wollte zunächst nicht mit uns sprechen. Als ich ihr erklärte, dass ich selbst nur mehr fünf Prozent Sehleistung habe, hat sie angefangen zu erzählen. Magdalena K.* ist 82 Jahre alt und wohnt komplett alleine in einem Ort in Mittelkärnten. Ihr Mann ist bereits 1970 gestorben, die beiden hatten keine Kinder. Frau Magdalena kam bis vor zwei Jahren gut alleine zurecht, bis ein Glaukom zuerst ihr rechtes Auge eintrübte und dann auch das linke. Lange Zeit wollte sie das nicht wahrhaben. Als sie endlich, nach einem halben Jahr Wartezeit, einen Termin bei einem Augenarzt bekam, war die Diagnose erschütternd Grauer und grüner Star, das ist nicht mehr zu operieren. Dann kamen die Stürze: im Garten, in der Wohnung und über die Kellertreppe. Magdalena resignierte und wusste nicht weiter. Das hat sie zu dieser Verzweiflungstat gebracht. Sie hat Schlaftabletten genommen.

Wir haben Magdalena spontan unsere Hilfe angeboten: einmal pro Woche wird sie ab sofort mit unserer Lebens- und Sozialberaterin telefonieren oder sie kommt zu ihr nach Hause. Außerdem werden wir Pflegegeld beantragen, damit sie für ein paar Stunden eine Haushaltshilfe bezahlen kann. Wir organisieren Hilfsmittel für sie und finanzieren diese vor, weil sich das mit Magdalena Rente nicht ausgeht. Nun bitten wir Sie um Ihre Hilfe! Mit z. B. 50 Euro helfen Sie, dass Magdalena in dieser schlimmen Zeit die notwendige Unterstützung bekommt.  JETZT, braucht Maria Ihre Hilfe. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende! Jeder Euro zählt.

Willibald Kavalirek

 

Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbandes

*Name, Wohnort und Bild aus Datenschutzgründen geändert

 

Helfen Sie jetzt!