Einladung zur Teilnahme an Paarstudie

BSVK Kärnten Allgemein

Welche Auswirkungen hat eine Seh- oder Hörsehbehinderung auf die Partnerschaft? Die Studie der Universität Zürich unter Leitung des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen will es herausfinden. Für Österreich ist der BSVÖ an der Studie beteiligt und sucht Paare, die sich für zwei kurze Befragungen Zeit nehmen möchten.

Die Studie heisst SELODY – Studie zum Einfluss von Seh- und Hörsehbehinderungen auf das Erleben in und Aufrechterhalten von Partnerschaften. In SELODY wird die Partnerschaft als wichtiger Lebensbereich, der von einer Seh- oder Hörsehbehinderung mitbetroffen ist, ins Zentrum gerückt. Das Ziel ist es, erstmals eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen, um offen und wissenschaftlich fundiert über diese Thematik zu sprechen.

Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen

Für die SELODY-Studie suchen wir Paare, bei denen sich im Verlauf der Partnerschaft eine deutliche Verschlechterung des Seh- und eventuell des Hörvermögens des einen Partners ergeben hat. Sie werden zwei Mal im Abstand von einem Jahr befragt, wobei die Partner den Fragebogen unabhängig voneinander beantworten. Für die Befragung stehen unterschiedliche Möglichkeiten bereit (online, Grossdruck, Telefoninterview, Interview in Gebärdensprache, usw.). Die Hochschulen sind neutral und garantieren Ihnen die vollständige Anonymität. Die Studie verfolgt rein wissenschaftliche Ziele.

So können Sie mitmachen

Ein Formular zur Anmeldung sowie weiterführende Informationen finden Sie auf www.selody.choder Sie kontaktieren einfach Frau Mag. Steinbauer unter international@blindenverband.at oder unter 0664 140 11 77. Das Studienteam erreichen Sie per Mail über info.selody@uzh.ch oder telefonisch unter 0041 44 635 75 34.

“Ja, ich denke, dieser Aspekt des Lebens mit Seh- und Hörsehbehinderung ist sehr wichtig und sollte untersucht werden. So können wir Betroffenen, unsere Angehörigen und auch nichtbetroffene Personen von den positiven und negativen Erfahrungen anderer und von wissenschaftlich fundierten Empfehlungen profitieren.“

Dieses Votum wurde von den Spitzen der drei nationalen Selbsthilfeorganisationen unterzeichnet:

Dr. Markus Wolf, Präsident des BSVÖ, Julia Moser, Co-Gründerin und Vorsitzende des Forums für Usher Syndrom, Hörsehbeeinträchtigung und Taubblindheit Österreich, Peter Brass, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Remo Kuonen, Präsident Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und würden uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

Herzlichen Dank und beste Grüße,

Stefanie Steinbauer

 

 

Mag. Stefanie Steinbauer, BA BA

Officer for International Cooperation

 

Austrian Federation of the Blind

and Partially Sighted (BSVÖ)

 

GEMEINSAM MEHR SEHEN! Mit Ihrer Spende machen Sie das möglich:

Spendenkonto: BAWAG PSK

IBAN: AT30 6000 0000 9393 8000

BIC: OPSKATWW

 

„Haus des Sehens“

Hietzinger Kai 85/DG

A-1130 Wien

Tel.: +43 1 982 75 84-204

Mobil: +43 664 140 11 77

Skype: bsvoe.international

E-Mail: international@blindenverband.at

Website: www.blindenverband.at/en

 

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