1-2-3 Klimaticket © BSVK

Das 1-2-3-Klimaticket: klimafreundlich, praktisch, leistbar?

15.04.2021

Weg vom Individualverkehr und hin zu den Öffis – und das mit nur einem Ticket. Das für das Jahr 2021 geplante 1-2-3-Klimaticket verspricht einen wichtigen Schritt in Richtung niederschwelliger und kostenschonender Mobilität. Das Jahresticket, mit dem alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Österreich genutzt werden können, soll 1.095 Euro kosten. Vor allem für Pendler_innen und Vielfahrerer_innen soll das 1-2-3-Klimaticket eine Alternative zum Individualverkehr darstellen.   

Auf Schiene Richtung Klimaticket

Mit 25. März 2021 wurde die Grundlage zur Umsetzung der dritten Stufe des 1-2-3-Klimatickets mit breiter Mehrheit im Nationalrat beschlossen. Die gesetzliche Grundlage zur Einführung einer nationalen Netzkarte für den öffentlichen Verkehr (Bundesgesetzt: „Klimaticket“ Verkehrsministerium) geht Hand in Hand mit der Schaffung einer Gesellschaft, die einen diskriminierungsfreien Vertrieb des Klimatickets gewährleisten soll (mit der Errichtung der sogenannten One Mobility GmbH betraut wurde das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie).

Selbstständige und sichere Mobilität ist einer der Grundpfeiler des selbstbestimmten Lebens blinder und sehbehinderter Menschen. Für einen autarken Alltag blinder und sehbehinderter Menschen ist eine möglichst unkomplizierte Orientierung – etwa durch Begleitung einer assistierenden Person, grundlegend.

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E-Scooter Kampagne © BSVK

Gegen falsch abgestellte E-Scooter

14.04.2021

Mit den wärmeren Tagen werden auch sie wieder mehr: E-Scooter, die in Österreichs Hauptstädten eine schnelle Mobilität ermöglichen sollen. Aber was für die einen ein praktisches Mittel ist, um rasch voranzukommen, ist für die anderen ein geräuscharmes Gefährt, das Mobilität einschränkt. Denn: falsch abgestellt wird der Elektroroller zur gefährlichen Stolperfalle. Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich sowie seine sieben Landesorganisationen setzen sich österreichweit für einen sicheren und aufmerksamen Umgang mit E-Scootern ein. Die Kampagne der Stadt Innsbruck setzt nun ein weiteres wichtiges Zeichen für ein gefahrloses und respektvolles Miteinander.

Videos für mehr Aufmerksamkeit

In einer Bewusstseinskampagne geht die Stadt Innsbruck nun gegen unbedacht abgestellte E-Scooter vor und erklärt in kurzen Videos, weshalb es wichtig ist, Elektroroller korrekt zu parken.

„Mit dieser Kampagne wollen wir an die Bevölkerung appellieren, mehr Rücksicht beim Abstellen der Roller mit Elektroantrieb oder anderen Fortbewegungsmittel walten zu lassen. Wer einen E-Scooter auf dem Boden liegen sieht, hilft anderen, wenn sie oder er ihn wieder ordnungsgemäß aufstellt“, so Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr, die auch für die Agenden des Behindertenbeirates zuständig ist. 

Die Videos, die in Zusammenarbeit eines Visual-Effects-Designers und eines Illustrators entstanden sind, zeigen kurzweilig, wie es richtig geht und worauf man beim Abstellen der Roller aufpassen muss. Der Rollerfahrer ist ein pelziges Wesen, das sich rot oder grün färbt – je nachdem, ob der Scooter richtig oder falsch geparkt wurde. Zu sehen sind die Spots an verschiedenen Stellen im öffentlichen Raum, wie z.B. auf Infobildschirmen von Straßenbahnen und Bussen.

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Inno Make © BSVK

Der InnoMake - ONE STEP AHEAD

12.04.2021

Der InnoMake warnt bis zu 4 Meter vor einem Hindernis und ist wechselbar an der Front des Schuhs befestigt, um so eine sehr tiefe Integration in den Alltag zu gewährleisten. Denn welches Kleidungsstück ist sonst immer mit dabei, kann schwer verlegt werden und zeigt immer in Gehrichtung?

Einerseits ist es durch den InnoMake einfacher möglich, Abstand zu anderen Personen zu halten, andererseits ist der InnoMake ein Inbegriff für mehr Wohlbefinden, Selbstständigkeit und Sicherheit. In gewohnter und sicherer Umgebung, z.B. zu Hause beim Tragen von Gegenständen mit beiden Händen, muss mit dem InnoMake nicht mehr auf eine Hinderniserkennung verzichtet werden. Beide Hände frei zuhaben sorgt automatisch für mehr Selbstständigkeit im Alltag. Selbstverständlich ist der InnoMake auch darauf ausgerichtet, gemeinsam mit dem Langstock verwendet zu werden und zeigt so vor Kontakt des Stocks mit Hindernissen, eine bevorstehende Kollision an.

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7. Österreichische Fachweiterbildung für FrühförderInnen von Kindern mit Sehbehinderung oder Blindheit

ab Mai 2021

12.04.2021

Sensibilisierung für Sehbehinderung mit Selbsterfahrung – Biologische Grundlagen des Sehens – Orientierung und Mobilität – Lebenspraktische Fertigkeiten – Freedom of movement – Einführung in die frühe Förderung des Sehens


Theorie und Praxis in der Förderung des Sehens – Diagnostik des Sehens
Systemische Beratung in der Frühförderung u.a.


Das Kind mit Blindheit
Soziologische Aspekte – Interdisziplinarität – weitere Aspekte der Frühförderung
Das Kind mit Mehrfachbehinderung
Cerebrale Sehschädigung – aus medizinischer, psychologischer,
neuropsychologischer und pädagogischer Sicht

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BSVWNB © BSVK

Cyberkrimineller löst Hendldieb ab

Veranstaltet durch den BSVWNB am 21.04.2021 um 18:00 Uhr

08.04.2021

Corona bringt Veränderungen in vielen Lebensbereichen; auch im Bereich Kriminalität.


Positiv zu bemerken ist, dass es im Jahr 2020 deutlich weniger Anzeigen von Strafdelikten gab. Das mag wohl daran liegen, dass EinbrecherInnen durch die Ausgangsbeschränkungen erheblich erschwerte Arbeitsbedingungen vorfanden. Auch TaschendiebInnen hatten es nicht leicht, da vergleichsweise wenig Menschen unterwegs waren und auch kaum große Menschenansammlungen stattfanden.

In einem Bereich jedoch ist die Kriminalität gestiegen:
Wurden vor zehn Jahren im Bereich Cyberkriminalität noch 4.000 Strafanzeigen registriert, so waren es im Vorjahr (2020) 35.950.
So liest man in den Salzburger Nachrichten, dass allein gegenüber 2019 ein Anstieg um 26,3 Prozent festzustellen war. Mehr als die Hälfte davon sind Betrügereien wie Bestell- und Vorauszahlungsbetrug oder Kreditkartenmissbräuche.
( www.sn.at/panorama/oesterreich/cyberkrimineller-loest-hendldieb-ab-kriminalitaet-ging-wegen-corona-um-elf-prozent-zurueck-101232178 )

Betrugsmaschen im Internet werden kreativer, und zunehmend schwerer zu durchschauen.
Das betrifft alle Menschen, egal ob mit oder ohne Seheinschränkung. Dennoch fehlt mir als blinder Userin die visuelle Kontrolle mancher Vorgänge.

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Wir unterstützen 200 Stunden Persönliche Assistenz in der Freizeit!

Jetzt mitmachen!

02.04.2021

Sagen Sie uns, warum Persönliche Assistenz in der Freizeit für Personen über 60 besonders wichtig ist und wir fördern Ihre nächste Aktivität! Dank eines Sponsorings ist es uns möglich, wichtige Freizeitaktivitäten für unsere Mitglieder zu unterstützen – aber nur für einen begrenzten Zeitraum, also schnell mitmachen!

Warum tun wir das?
Weil wir uns für eine einheitliche Regelung zur Persönlichen Assistenz in der Freizeit einsetzen und weil wir der Meinung sind, dass auch Personen, die nicht mehr im erwerbsfähigen Alter sind, das Recht haben, sich voll am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu beteiligen.

Wie können Sie mitmachen?
Sie schicken uns ein kurzes Email mit der Beschreibung Ihrer Freizeitaktivität und erklären darin, warum diese für Sie persönlich wichtig ist und nur mit Persönlicher Assistenz umgesetzt werden kann. Bitte geben Sie konkret an, was Sie in welchem Zeitrahmen unternehmen möchten und wie viele Assistenzstunden Sie dafür benötigen. Einmal im Monat wählen wir die besten Einsendungen aus und geben bekannt, in welchem Ausmaß Sie von uns gefördert werden.

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Videbis Beratungstage © BSVK

Videbis Hilfsmittel Beratungstage

Am 13. und 14. April 2021

02.04.2021

Am 13. und 14. April 2021 finden in der Gutenbergstraße 7, Sozialraum EG die Hilfsmittel Beratungstage von Videbis statt. Die Informationen zur verpflichtenden Anmeldung finden Sie auf der Homepage.

 

https://www.videbis.at/Termine/Hilfsmittelberatungstage-K%C3%A4rnten

Infos zur Österreichischen Hörbücherei

17.03.2021

Hörbücherei.Folder.Front ©BSVK

Hörbücherei.Folder.Back ©BSVK

 

BSVWNB © BSVK

Themenabend des BSVWNB

am Mittwoch, 24.03.2021, 18:00 Uhr

10.03.2021

Von Arthur Schopenhauer stammt der Ausspruch: „Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.“

Nun hat vielen von uns das vergangene Jahr eine Menge an freier Zeit geschenkt. Restaurants, Cafés, Kinos und Theater waren längere Zeit geschlossen, Reisen war großteils nicht oder nur erschwert möglich, und auch das Wetter verbannte uns oftmals in die warme Stube.

Viele Menschen vertrieben sich die Zeit oder vielmehr sie nützten sie, um zu lesen.

„Lesen heißt durch fremde Hand träumen.“ - meint Fernando Pessoa.

Wie schön kann es sein, mithilfe eines Buches in fremde Länder oder frühere Zeiten zu reisen, sich in spannenden oder romantischen Geschichten zu verlieren oder mit den Schicksalen der Protagonisten mitzufiebern?

Dabei ist es gleich, ob es sich um ein gedrucktes Buch, ein Hörbuch oder ein Buch in Braille-Schrift handelt.

„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.“ - sagt James Daniel.

An unserem nächsten – wie schon gewohnt – virtuellen Themenabend wollen wir Sie zwar nicht ins Reich der Phantasie aber ins Reich der Bücher entführen, und zwar in das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen).

Es handelt sich hierbei um eine Bibliothek und vor allem um ein Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr.

Hier werden Medienerzeugnisse für blinde sowie seh- und lesebehinderte NutzerInnen gesammelt, archiviert und verbreitet. Um diese Medien zugänglich zu machen, bereitet das Zentrum gedruckte Publikationen speziell auf: Texte werden in Brailleschrift, Noten in Braillenotenschrift übertragen, Bilder als tastbare Abbildungen – als Reliefs – dargestellt und Hörbücher aufgesprochen. Unter dem Dach des dzb lesen gibt es ein Tonstudio, eine Druckerei und eine Buchbinderei, so liest man auf www.dzblesen.de

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Der Klagsverband diskutiert: Über Gleichstellung reden

18. März 2021, 18.00 Uhr auf Zoom

04.03.2021

Für den Auftakt unserer Diskussionsreihe „Der Klagsverband diskutiert“ im Jahr 2021 haben wir ein Thema ausgesucht, das uns über die engen Grenzen des Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsrechts hinausblicken lässt. Wir wollen mit unseren Gästen, der Wissenschafterin Judith Kohlenberger und der Journalistin Beate Hausbichler darüber reden, wie Debatten zu Gleichstellung und Antidiskriminierung zu verbindenden, solidarischen Diskursen werden können und welche Narrative wir dem Neid, der Ausgrenzung und der Spaltung entgegenhalten können, wenn wir über Anti-Rassismus, Gleichstellung von Frauen, Inklusion, Religionsfreiheit, Altersdiskriminierung oder LGBTIQ+-Themen sprechen.

 

Nach den Statements von Judith Kohlenberger, Beate Hausbichler und Volker Frey ist es möglich, über den Zoom-Chat Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.

 

Die Diskussion wird aufgezeichnet und dann auf facebook zur Verfügung stehen. Wenn Sie sich für die Veranstaltung anmelden, stimmen Sie damit automatisch der Veröffentlichung zu.

 

Die Diskussion findet online auf Zoom statt. Den Link erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung: info@klagsverband.at. Bitte schalten Sie Ihre Kamera und Ihr Mikro aus und stellen Sie Fragen über den Chat.

 

Unsere Diskussionsrunde:

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