Augenerkrankungen

Wodurch entstehen Sehbehinderungen? Hornhaut, Linse und Glaskörper sind lichtbrechende Medien. Ihre Trübung verursacht die Verringerung von Sehschärfe und Kontrastempfindlichkeit sowie eine Erhöhung der Blendeempfindlichkeit.

Die Schädigung von Netzhaut (Retina), Sehnerv oder Sehzentrum führt zu Gesichtsfeldausfällen verschiedener Art:

  • Netzhauterkrankungen (Retinopathien) haben tunnel- oder röhrenförmige bzw. diffuse Gesichtsausfälle zur Folge.
  • Halbseitige oder fächerförmige Ausfälle (Hemianopsie, Quadrantenanopsie) lassen auf eine Erkrankung des Sehnervs oder des Gehirns (Sehzentrum) rückschließen.

Die sieben häufigsten Augenerkrankungen sind:

1.     Grauer Star (Katarakt) – Trübung der Linse

2.     Diabetische Retinopathie – Schädigung der Netzhaut infolge von Diabetes mellitus

3.     Altersbedingte Makuladegeneration – teilweise erblich bedingte Erkrankung der Netzhaut, die mit fortschreitendem Alter auftritt

4.     Grüner Star (Glaukom) – Erkrankung des Sehnervs infolge der Erhöhung des Innenaugendrucks mit charakteristischen   Gesichtsfeldausfällen

5.     Retinopathia Pigmentosa  – verschiedene Erkrankungen mit diffuser Degeneration der Sinneszellen in der Netzhaut

6.     Netzhautablösung  

7.     Augenverletzungen